00:00:05: Ein herzliches Willkommen und hallo zur Audio-Andacht im Heiligkreuz Podcast aus der katholischen Kirchengemeinde in Hamburg Neugraben, die eine Gemeinde der Pfarrei Sankt Maximilian Kolbe für den Hamburger Süden ist.
00:00:18: Mein Name ist Matthias Greve und ich meine es ist jetzt höchste Zeit für eine Pause vom Alltag!
00:00:24: Wo immer ihr euch in diesen Tagen eine solche Pause gönnt wir freuen uns dass ihr jetzt Zeit gefunden habt Gemeinsam mit uns die erste von drei Sommerferienandachten zu feiern.
00:00:36: Dazu wünsche ich uns allen eine gesegnete Zeit!
00:03:06: Wir feiern miteinander, die erster Ferienandacht.
00:03:10: Wir treten ein in dieser Zeit im Namen dessen der das Kleine groß macht Im Namen dessens der das Wachsen schenkt Im Namen desen der uns auch brechen heißt Im Namen Des Vaters und der Sohnes, und des Heiligen Geistes.
00:03:32: Amen!
00:04:04: Holt uns der Alltag viel zu schnell wieder ein.
00:04:08: Gott, wir vertrauen auf Dich!
00:04:10: Lass unser Herz ruhig stark und hoffnungsfroh werden und lass uns Kraft tanken und Erholung finden.
00:04:18: Das erbitten wir durch Christus Deinem Sohn unseren Bruder-und Herrn.
00:04:23: Amen!
00:04:42: Leitet sich her vom lateinischen Verb feriari, für feiern, ruhen oder Urlaub machen.
00:04:49: Oder auch vom Wort ferie – was Festtag bedeutet?
00:04:54: Freisein von Arbeit.
00:04:57: Die früheren Mönche verstanden ihre Berufung als bakare deo, als freisein für Gott.
00:05:05: Man nahm sich frei von Arbeit um für Gott frei zu sein.
00:05:11: Ferienzeit Man merkt es selbst im eigenen Stadtteil oder der Ortschaft, manchmal wirkt es wie ausgestorben.
00:05:21: Wir machen Urlaub!
00:05:23: So steht es an vielen Geschäftstüren.
00:05:26: Urlaub in diesem Wort steckt das Wort Erlaubnis.
00:05:31: Wir erlauben uns Dinge die wir uns sonst nicht gönnen.
00:05:36: Urlaub ist die Erlaubniss das eigene Leben zu leben sich nicht von äußeren Zwängen leiten zu lassen.
00:05:46: Aber Urlaub machen will gelernt sein, da ist es gut wenn wir unsere kleinen Pausen kennen uns ein Ruhetag in der Woche nicht fremd ist.
00:05:56: Es ist gut wenn uns die Ruhe und Stille nicht erschlägt.
00:06:02: Erholen vom Alltag das heißt den Stress ablegen Nicht ständig planen oder zumindest große Pausen einplanen, falls doch schon alles verplant ist.
00:06:15: Es muss Augenblicke geben in denen wir genießen können, indem wir etwa das Zwitschern eines Vogels hören können – die Liebe des Partners spüren, die Lebendigkeit eines Bechleins beachten oder die Stille eines Sees genießen.
00:06:39: für alle, die zu Hause bleiben Keine Reiseunternehmen!
00:06:44: Nehmt euch jetzt in der Ferienzeit die Freiheit, das zu machen was Euch gerade in den Sinn kommt.
00:06:52: Vielleicht der langen geplante Besuch bei Freunden Bekannten oder Verwandten Jetzt wäre Zeit.
00:07:00: Oder einfach mal einen Tat verplempern In Gottes Haus den Geist erspüren Jemandem eine Folge machen Und damit sich selbst, das Urlaubserlebnis nichts zu tun.
00:07:19: Selbst euch nicht unter Druck!
00:07:22: Lasst euch
00:07:22: Zeit!".
00:07:24: Es kommt bestimmt in der Ruhe und Stille.
00:07:26: der Augenblick dass man das Gefühl hat jetzt bin ich ganz bei mir meine Seele ist nachgekommen Und dann erahnen wir Gott als den großen Erlauber Die Erlaubnis, das Leben zu genießen.
00:07:46: Versucht im Augenblick zu sein, zu spüren ich bin da und dabei spülen wie ihr von der Liebe Gottes durchdrungen werdet.
00:07:56: Ein solches Erlebnis aus der Stille heraus kann eine intensivere Gottesbegegnung sein als Gebete die sonst in aller Treue und Sorgfalt gesprochen werden.
00:08:09: Das ist Sinn der Ferien frei zu werden von mir selbst, um frei zu werden für Gott, der uns eine tiefe Ruhe schenkt, die wir auch als daheim gebliebene erleben können.
00:08:25: Kommt mit an einen einsamen Ort und ruht ein wenig aus!
00:08:32: Am siebten Tag ruhte Gott.
00:08:35: Er segnete den Tag die Ruhe und erklärte sie als
00:08:41: Heilig.".
00:10:19: Wir hören ein Gleichnis vom Urlaub und vom Alltag, frei übertragen nach dem Evangelium nach Matthäus.
00:10:27: Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach.
00:10:31: Mit dem Urlaub ist es so wie mit einem Menschen der einen schönen Badeurlaub am Meer buchte.
00:10:37: Während aber die Menschen schliefen und die Koffer schon gepackt waren kam sein Neider und mischte unter den entspannten Strandtage viele unerwartete Anrufe von der Arbeit nervige E-Mails und schlechtes Wetter, und gingen davon.
00:10:53: Als aber der erste Urlaubstag anbrach und die Erholung erblühen sollte – da zeigte sich auch der Stress!
00:11:00: Da traten die Reisebegleiter zu ihm
00:11:02: und sprachen
00:11:03: «Herr, hast du nicht einen erholsamen Urlaub gebucht?
00:11:07: Vorher kommt denn der ganze Alltagsstress.».
00:11:10: Er sprach zu ihnen «Das hat der Neider getan».
00:11:14: Da sprachen die Begleiter «Wilst Du also dass wir hingehen und den Stress ausreisen?
00:11:21: Er sprach, nein!
00:11:23: Damit ihr nicht etwa gleichzeitig mit dem Stress auch die Entspannung ausreist.
00:11:28: Lasst beides wachsen bis zur Rückkehr.
00:11:31: Und zur Zeit der Rückkehr will ich zu den Kollegen sagen, sammelt zuerst den Stress und bindet ihn in Ordner damit er verbrannt werde.
00:11:40: aber die Erholung sammlt in meine Seele ein.
00:12:00: Gott begleite uns mit seinem Segen in den kommenden Wochen der Ferien und Sommerzeit.
00:12:07: Er mache uns frei von allem Dummust, und man tut – frei von Erwartungen anderer!
00:12:15: Er gebe uns Mut, den eigenen Weg zu gehen.
00:12:19: Er behüte uns so dass wir uns nie verlassen fühlen und hilflos den Umständen ausgesetzt.
00:12:28: Offene Augen und Ohren.
00:12:30: schenke uns Gott dass wir seine Wunder jeden Tag erkennen, in all den unscheinbaren Dingen des Alltags.
00:12:40: Frieden gebe er uns und ein Lächeln für jeden Tag!
00:12:45: Wenn wir uns selbst zu ernst nehmen, schenke er uns ein großes Lachen.
00:12:51: Herausforderungen die uns anregen, funkelnde Gedanken, stark Gefühle und genügend Ruhe schenken er uns.
00:13:02: Jede Stunde Jeden Tag möge er uns segnend nahe sein.
00:13:34: Guter Gott, egal wo wir in diesen Wochen sind es verbindet uns das Gebet, dass du uns gegeben hast indem wir Gott Vater nennen dürfen!
00:15:31: Schenke uns dankbare Herzen, wo wir wachsen und neue Lebenskraft in uns spüren.
00:15:38: Im Wind, im Licht, in der Stille beruhre uns mit Deiner Zärtlichkeit!
00:15:46: Wo wir aufbrechen um Deiner Welt ein Stück weit mitzugestalten – Mit Händern, mit Worten, mit Mut.
00:15:55: sprig uns dein Ja zu so segner und behütter uns und alle die wir im Herzen tragen, der menschenfreundlicher Gott.
00:16:06: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
00:16:11: Amen!
00:16:31: To more than I can be.
00:20:12: Du ermutigst mich zu mehr als ich sein kann.
00:20:17: Vielleicht lädt uns die Sommerferienzeit auch dazu ein Neues zu entdecken und zu wagen.
00:20:24: Wie auch immer nutzt wenn ihr könnt weiter eure Pause vom Alltag.
00:20:29: Gott ist überall mit Euch.
00:20:32: Ich bin Matthias Gräwe und mir bleibt jetzt noch herzlich fürs Mitgestalten dieser Andacht zu danken!
00:20:38: Vielen Dank an Marta Boyanovski, Marie-Katrin Irmler, Hildefischer & Minhaivou sowie an Heinz Lencek und Pater Nikolas Merankoban vom Heiligkreuz Podcast Team.
00:20:49: Die nächste unserer Sommerferienandachten ist am Samstag, erster August um siebzehn Uhr online.
00:20:56: Nicht nur bis dahin bleibt gesund und von Gott behütet.