Heilig Kreuz Podcast

Transkript

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00:00:04: Hallo und ganz herzlich willkommen zur Audio-Andacht im Heiligkreuz Podcast aus der katholischen Kirchengemeinde in Hamburg Neugraben, die eine Gemeinde der Pfarrei Sankt Maximilian Kolbe für den Hamburger Süden ist.

00:00:17: Am Mikrofon grüßt euch Matthias Gräwe!

00:00:20: Gemeinsam feiern wir heute die letzte unserer drei Sommerferienandachten.

00:00:25: Am kommenden Donnerstag beginnt in Hamburg wieder die Schulzeit.

00:00:29: Können wir aus der Urlaubs- und Ferienzeit etwas mit in unseren Alltag nehmen?

00:00:34: Vielleicht sind es regelmäßige Auszeiten, die es zum Aufladen der Energiespeicher von Körper und Geist braucht.

00:00:42: Aber noch was anderes möchten wir an diesem Samstag feiern!

00:00:47: Heute ist nämlich das Hochfest Maria Himmelfahrt.

00:00:50: Es ist das Älteste unter allen Festen zu Ehren der Mutter Gottes Und...es ist ein Fest dass von einigen christlichen Konfessionen gefeiert wird, nicht nur bei uns Katholiken.

00:01:03: Es verehrt Maria die sich ganz in den Dienst Gottes stellte.

00:01:07: sie begleitete nicht nur ihren Sohn Jesus voller Glaube Hoffnung und Liebe sondern ist in diesem Sinne auch für unser heutiges Leben eine Begleitung.

00:01:16: begegnen wir auch heute dieser besonderen Frau.

00:01:20: der heutige Tag erinnert übrigens an Marias Tod und an ihre Aufnahme in den Himmel.

00:01:26: Der Legende nach soll sie zusammen mit einem heiligen Pemdzweig beerdigt und ihr Grab mit einem großen Stein beschwert worden sein.

00:01:35: In der darauf folgenden Nacht erschien Jesus, und holte Maria zusammen mit einigen Engeln zu sich in den Himmel.

00:01:42: Über Marias Grab breitete sich wenig später ein würziger Duft aus – so die Erzählung!

00:01:47: Die Apostel machte das neugierig und Sie öffneten das Grab.

00:01:52: Statt Marias Leichnam fanden sie nur noch wunderschöne Blumen und viele duftende Kräuter.

00:01:57: Daher werden in vielen Gottesdiensten an Maria Himmelfahrt auch verschiedene Kräutter geweiht, uns allen jetzt eine gesegnete gemeinsame Andacht!

00:05:23: Wir feiern miteinander die dritte Ferienandacht am Fest Maria Aufnahme in den Himmel im Namen Gottes des Vaters und der Sohnes und des Heiligen Geistes.

00:05:40: Amen der Herr, der Großes an Maria und an uns getan hat.

00:05:47: Er sei mit

00:05:48: Euch.".

00:05:56: Vater im Himmel!

00:05:58: Damit dein ewiges Wort in Jesus in die Welt geboren werden konnte hast du dir Maria erwählt.

00:06:04: Diese junge Frau, die sich Dir mit allen Sinnen öffnete und auf Deine Botschaft mit einem Jahr reagierte von der Elisabeth bekundet.

00:06:14: Gesegnet bist Du unter den Frauen Die Frau, die bescheiden bleibt und antwortet auf die Niedrigkeit seiner Markt hat Gott geschaut.

00:06:24: Öffne auch unsere Sinne und lass uns unseren Wert erkennen ohne hochmütig zu werden – und mache auch uns bereit, uns deinem Dienst zu stellen!

00:06:35: Das erbitten wir durch Jesus, unseren Bruder und Herrn.

00:06:40: Amen

00:07:06: Wenn wir einen Tag selbst betrachten, so ist auch hier eine kleine Ordnung zu sehen.

00:07:12: Morgens aufstehen, frühstücken und danach geht's in Gottes Namen ans Tageswerk.

00:07:19: Zum Mittagszeit eine Pause – zwangsläufig zum Essen.

00:07:24: Am Abend eine Pause zum Essen, zum Erholen, zum Schlafen.

00:07:30: Und wir werden sogar an die Pausen erinnert!

00:07:33: Früh um sechs, mittags um elf und zwölf Uhr und am Abend um achtzehn Uhr.

00:07:39: Da läuten an einigen Orten die Glocken zum Engel des Herrn.

00:07:44: Das sind auch kleine Pausenzeichen, die uns zur Ruhe zum Auftanken leuten – das ist uns gar nicht bewusst!

00:07:52: Wir hören sie und denken was schon wieder sechs Uhr?

00:07:57: Oftmals schenken wir ihr keine Beachtung.

00:08:00: Nur die Uhrzeit wahrnehmen eine deutlichere Aufforderung bekommen wir sicherlich nicht mehr.

00:08:05: Jetzt ist Ruhe Jetzt ist Zeit für ein Gebet, vielleicht nur ein kurzes in Gottes Namen.

00:08:13: Es wäre Gelegenheit den Körper kurz ruhen zu lassen und etwas anderes in uns zur Wort kommen zu lassen.

00:08:20: Ein Augenblick zum Atem holen – einen Moment innezuhalten Eine kurze Stille.

00:08:29: gibt es sie noch?

00:08:31: In der Hektik des Alltags diese kurze Stelle Gibt es am Tage eine Zeit, in der unsere Seele sich melden kann?

00:08:52: Jetzt schnell noch Kartoffeln hinstellen.

00:08:54: Schnell zum Bäcker, schnell zur Post – Gelegenheit verpasst!

00:08:58: Danach ist es schwer wieder Zeit zu finden.

00:09:01: Unser Innerstes unser eigenes Ich-Unsere-Seele Sie meldet sich nicht im stetigen Treiben des Alltags.

00:09:09: Unsere Seele kann erst mit uns eins sein wenn genügend Zeit ist Etwa, wenn im Garten das Beet gerichtet ist und man kurz zum Durchatmen kommt.

00:09:20: Dann wäre Zeit, kurz auszuruhn – nur eine Minute!

00:09:24: Oder wenn man eine Blüte entdeckt nicht achtlos vorübergehen?

00:09:28: Keine

00:09:29: Zeit?!

00:09:30: Nein….

00:09:31: einfach diesen Anblick genießen.

00:09:33: Das Wahrnehmen und Staunen über Gottes Schöpfung...das ist bereits Gebet.

00:09:40: Denkt nicht immer ständig daran.

00:09:42: was mache ich als nächstes?

00:09:44: Wir wissen, das geht gar nicht im normalen Arbeitsleben.

00:09:47: Dem Chef einfach sagen – Moment bitte!

00:09:49: Meine Seele kommt gerade nach.

00:09:52: Nein, diese Gelegenheiten gibt es nur in den Pausen.

00:09:56: Dabei muss man nicht unbedingt beten.

00:09:58: In der Ruhe und Stille drängt sich bei einigen irgendwann der Gedanke Gott auf.

00:10:02: Man darf gar getrost darauf warten.

00:10:05: Gott muss mal nicht erzwingen.

00:10:07: Nur geduld.

00:10:08: Die Seele braucht Ruhe um nachzukommen.

00:10:11: Lasst euch Zeit.

00:10:15: Wenn man dabei nicht im eigenen Ich begegnet, braucht die Seele noch etwas Zeit.

00:10:20: Geduldig sein!

00:10:22: Nicht eilen!

00:10:24: Nur einfach da sein!

00:13:59: Wir hören die biblische Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

00:14:05: In jenen Tagen machte sich Marie auf den Weg und eilt in eine Stadt im Bergland von Judäa, sie ging ins Haus der Zangarias Und es geschah, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib.

00:14:25: Da wurde Elisabet vom Heiligen Geister füllt und rief mit lauter Stimme – Gesegnet bist du unter den Frauen!

00:14:33: Und gesegnit ist die Frucht deines Leibes.

00:14:37: Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?

00:14:42: Denn siehe, in dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte höpfte das kind vor Freude im meinem

00:14:49: Leib.".

00:14:50: und seelich, die geglaubt hat das sich erfüllt was der Herr ihr Gagen ließ.

00:14:57: Da sagte Maria meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott meinem Retter denn auf die Niedrigkeit seiner Markt hat er geschaut.

00:15:10: siehe von nun an preisen mich selig alle Geschlechter Denn der Mächtige hat großes Angier getan und sein Name ist heilig.

00:15:21: Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlechte über alle, die ihn fürchten.

00:15:27: Er verbringt mit seinem Arm machtvolle Taten.

00:15:31: Er zerstreut dem Herzen voll Hochmutzeln.

00:15:34: Er stürzt die Mächtigen von Thron und erhöht die Niedrigen.

00:15:40: Die Hungenden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen.

00:15:46: Er nimmt sie seines Knechtes Israels an und denkt an sein Erbarmen dass er seinen Vätern verheißen hat, Abraham und seine Nachkommen auf Ebich.

00:15:59: Und Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabeth.

00:16:03: dann kehrte sie nach Hause zurück.

00:16:39: Ein Zeichen erschien am Himmel eine Frau für die Erde.

00:16:46: als Zeichen für die Kleinen.

00:16:49: ihr werdet groß sein vor Gott.

00:16:53: als Zechen für die Schwachen.

00:16:56: Gott selbst ist eure Stärke.

00:17:01: Als Zeichen für die Demütigen, Gott wird euch emporheben.

00:17:09: als Zeichen als Zeichen für uns alle.

00:17:37: Mit Gott wird alles

00:17:39: gut.".

00:18:26: Die Mutter ist da, wo der Sohn ist!

00:18:29: Sie sieht den Vater so wie der Sohne ihn sieht.

00:18:33: Zu diesem Vater beten wir ...

00:20:07: in der Stille unseres Herzens und es beantworten wie Maria, mir geschähe nach deinem Wort.

00:20:16: Dass wir Vertrauen fassen, auch wenn wir nicht wissen wohin der Weg führt – wie Maria die dem Engel glaubte und ihren Weg ging!

00:20:28: Dass wir am Ende nicht verloren gehen sondern heimkehren in seiner Liebe.

00:22:51: Und bis wir uns wiedersehen, möge Gott seine schützende Hand über dir halten.

00:22:56: Und das ganz besonders wenn uns in der kommenden Woche wieder der Alltag beschäftigt und dieser uns vielleicht auch neue Herausforderungen bringt die wer jetzt hoffentlich gut erholt und gestärkt angehen können.

00:23:10: Ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen geht heute an Anne-Marie Buchmann, Desiree Singsonn, Maria Slänsek und Julia Menzel sowie an Heinz Slänseck und Patan Nikolaus Merankobarn vom Heiligkreuz Podcastteam.

00:23:24: Mein Name ist Matthias Gräwe und wir hören uns wieder in zwei Wochen wenn am Samstag, der neunzwanzigste August um siebzehn Uhr unsere nächste Andacht online ist.

00:23:35: Bleib behütet!

00:23:36: Und hoffnungsvoll.